Bei Elektroabscheidungsprozessen bleibt die präzise Kontrolle der Partikelgröße und Morphologie von Kupferpulver eine grundlegende Herausforderung zur Verbesserung der Materialleistung. Die Einführung von Thioharnstoff (TU) als effizientes Elektrolytzusatzmittel stellt eine innovative Lösung für dieses langjährige Problem dar.
Thioharnstoff dient als "struktureller Modulator" während der Elektroabscheidung. Forschungen zeigen, dass eine Feinabstimmung der Thioharnstoffkonzentrationen das Kupferabscheidungsverhalten erheblich verändern kann. Sein Mechanismus weist eine ausgeprägte duale Natur auf: Innerhalb bestimmter Konzentrationsbereiche zeigt Thioharnstoff ausgeprägte Depolarisationseffekte, die die Ionenmigration und -abscheidung beschleunigen, während er in anderen Konzentrationsintervallen zu Passivierungseffekten übergeht, die übermäßiges Kornwachstum effektiv hemmen. Kritische technische Daten zeigen, dass bei Erreichen einer Thioharnstoffkonzentration von
4×10⁻⁴ mol/L das System einen messbaren begrenzenden Adsorptionsstrom erzeugt. Dieser Schwellenwert bietet eine theoretische Grundlage für die industrielle Produktion – durch Aufrechterhaltung dieses Parameters können Ingenieure den Elektroabscheidungsprozess stabilisieren, um konsistent Kupferpulver mit gleichmäßiger Partikelverteilung und dichter Mikrostruktur herzustellen. Dieser Ansatz der Mikrostrukturkontrolle mittels Additivkonzentrationsgradienten optimiert nicht nur die Effizienz der Elektroabscheidung, sondern eröffnet auch neue technische Wege für die Entwicklung von Hochleistungs-Metallpulvermaterialien. Die Methodik stellt einen bedeutenden Fortschritt bei der Verfeinerung elektrochemischer Prozesse dar und markiert einen entscheidenden Schritt in Richtung Präzisionsfertigung.
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